Häufig gestellte Fragen


GENERELLES

1. Prophylaxe und Restrisiko

Will man sich off-piste bewegen - mit Skiern, Snowboard oder Schneeschuhen - ist unbedingt beides zu beachten und zu verinnerlichen. Die Prophylaxe, die Verhinderung ist die einzige Möglichkeit keinesfalls durch eine Lawine ums Leben zu kommen. Das Erfassen und Beurteilen von Lawinengefahren ist aber sehr komplex. Vor allem auch deshalb, weil punktuelle Schwachstellen in der Schneedecke nie ganz auszuschließen sind. Deshalb besteht für jeden der den gesicherten Skiraum verlässt das Restrisiko eines Schneebrett- oder Lawinenabgangs. Wenn es dazu kommt, ist die Verschüttung die mit Abstand häufigste Todesursache. Die Verschüttung aktiv zu verhindern, selbst oder durch Kameraden, ist mit den ABS-Lawinenairbags Praxisrealität.


2. Was ist wichtiger – ein ABS-Rucksack oder ein LVS-Gerät?

Aufgabe des ABS-Systems ist die Verhinderung der Verschüttung.
Aufgabe der LVS-Geräte ist die schnelle Ortung von Verschütteten.
Mit dem ABS-Rucksack kann man keine Verschütteten orten und die LVS-Geräte können keine Verschüttung verhindern. Abgesehen von den tödlichen Sturzfolgen ist die Verschüttung die Ursache vieler tödlicher Lawinenunfälle. Nachdem aber auch mit dem ABS Lawinenairbag nicht in allen denkbaren Situationen eine Verschüttung verhindert werden kann, ist das Mitführen eines LVS-Gerätes unbedingt erforderlich. ABS-Lawinenairbag und LVS-Gerät, Schaufel und Sonde sind deshalb die optimale Lawinennotfallausrüstung.

3. „Standardausrüstung“ ist LVS, Schaufel und Sonde. Ist das nicht ausreichend?

Es ist wie in vielen anderen Bereichen auch – die Standardausrüstung ist das Mindeste was zur Verfügung stehen soll. Mit einem funktionierenden LVS-Gerät wird ein Verschütteter immer gefunden, in vielen Fällen allerdings nicht mehr lebend. Die Optionen für Lebendbergungen werden wesentlich durch Faktoren bestimmt, die mit LVS, Schaufel und Sonde nicht beeinflusst werden können:

  1. Verschüttungstiefe
  2. freie Atemwege
  3. Atemhöhle

Wenn Du nur gering verschüttet bist, freie Atemwege und eine Atemhöhle hast, sind Deine Chancen groß lebend geborgen zu werden, wenn erfahrene Helfer nach Dir suchen. Die durchschnittliche Verschüttungstiefe beträgt aber rund einen Meter und drei Viertel aller Verschütteten haben verschlossene Atemwege. Dich in solch einem Fall innerhalb von 15 – 20 Minuten zu finden und soweit auszugraben, dass Deine Atemwege frei sind und Du wieder atmen kannst, ist oft nicht möglich. Die mit Abstand größten Überlebenschancen hast Du nur dann, wenn Deine Verschüttung verhindert werden kann. Deshalb empfehlen wir unbedingt es nicht bei der Standardausrüstung zu belassen, sondern zusätzlich den ABS-Lawinenairbag mitzunehmen, der im Notfall eine Verschüttung vermeiden kann.

4. Moderne LVS-Geräte versprechen eine einfache Handhabung und damit eine schnelle Ortung. Ist die Verschüttung dann noch ein so großes Risiko?

Die reine Ortung macht bei der Verwendung der modernen LVS-Geräte und bei sicherer, geübter Handhabung nach Aussagen der Gerätehersteller nur noch einen geringen Anteil an der Gesamtzeit aus, die für die komplette Bergung bis zur eventuellen Wiederbeatmung des Verschütteten erforderlich ist. Den Hauptanteil der Bergungszeit beansprucht das Sondieren, Ausschaufeln, Freimachen der Atemwege und eventuelle Wiederbeatmung des Verschütteten. Wenn Sie nur die durchschnittliche Verschüttungstiefe von einem Meter zu Grunde legen, so müssen für die Bergung des Verschütteten bis zu zwei Kubikmeter meist fest verpresster Lawinenschnee bewegt werden.
Dies ist selbst für einen geübten Helfer kaum unter 10 – 15 Minuten zu schaffen. Plus 2 – 3 Minuten für die Ortung und Sie sind bei optimalen Abläufen immer an der absoluten Grenze von 15 Minuten Verschüttungsdauer, die allgemein als Überlebensmöglichkeit ohne Atemhöhle angenommen werden. Eine Verschüttung in Kauf zu nehmen bedeutet deshalb immer höchste Lebensgefahr.

5. Sind Recco Reflektoren eine ausreichende Notfallausrüstung?

Recco ist ein Lawinenverschütteten-Suchsystem das mit passiven Reflektoren und aktiven Suchgeräten arbeitet. Die Reflektoren benötigen keine eigene Energieversorgung und können daher kostengünstig in Wintersportbekleidung und –ausrüstung eingebaut werden. Im Gegensatz zu den LVS-Geräten können nur Bergrettungsdienste die mit Recco-Suchgeräten ausgestattet sind einen Verschütteten gezielt suchen, meist vom Hubschrauber aus. Von diesem Suchgerät werden Funksignale ausgesendet, welche von den Reflektoren in der Kleidung zurückgeworfen werden. Obwohl die Einsatzzeiten der Rettungsmannschaften zunehmend kürzer werden, muss das Suchsystem erst zur Lawine gebracht werden, wodurch ein hoher Zeitverlust entsteht. Deshalb können Recco-Reflektoren nur als zusätzliches Hilfsmittel eingestuft werden.

6. Empfehlungen

  • Fakt ist, dass jede Lawine immer Lebensgefahr bedeutet und keine Notfallausrüstung die Lawine verhindern kann.
  • Fakt ist, dass die Verschüttung die überwiegende Todesursache von Lawinenopfern ist.
  • Fakt ist, dass Verschüttete meist nur dann eine Überlebenschance haben, wenn sie innerhalb kurzer Zeit (15 – 20 Minuten) geborgen und bei Bedarf wieder beatmet werden können.

Resümee

  1. Jeder Skifahrer oder Snowboarder, der den gesicherten Skiraum verlässt, muss bei Abgang einer Lawine damit rechnen verschüttet zu werden.
  2. Selbst die eigene Verschüttung zu verhindern bedeutet fast immer die Lawine zu überleben!
  3. Für eine Verschüttungsverhinderung in allen Phasen des Lawinenabgangs, vor allem im kritischen Bereich des Auslaufs der Schneemassen, sind Konstruktionen erforderlich, die das Lawinenopfer in möglichst horizontaler Lage halten. Die seitlich angebrachten ABS TwinBags unterstützen eine solche horizontale Lage und können helfen, Verletzungen zu vermeiden.
  4. Auch anfangs kleinere Schneebrettlawinen können sich sehr leicht in massive Lawinen mit großer Sturzdynamik entwickeln. Die Gefahr, dass ein Airbag beim Absturz über felsigen Untergrund, durch Büsche, Bäume usw. beschädigt wird, ist absolut realistisch. Nur Doppelairbags oder vergleichbare Konstruktionen bieten hier ausreichende Sicherheit.

7. Was genau kann ein Lawinenairbag nicht?

Lawinenairbags sind reine Notfallausrüstungen. Sie können keine Lawine verhindern. Ihre Funktion und Wirkung ist die möglichst umfassende Verschüttungsverhinderung. Dies ist aber nur im Fluss der Lawine möglich. Der Lawinenairbag hat keine Wirkung, wenn er erst bei Stillstand der Schneemassen ausgelöst wird, oder bei dem sog. Dachlawineneffekt.

Spezielles zum ABS Lawinenairbag

1. Wie funktioniert der ABS Lawinenairbag?

Eine Lawine ist keine liquide Masse, kein Wasserfall. Der Lawinenschnee besteht aus Schneekristallen unterschiedlichster Ausprägung. Kommt dieses Granulat ins fließen, rotieren die Granulatteile. Die kleinen Teile unterkriechen die Teile mit größerem Volumen und drücken Sie nach oben. Dort lässt diese "Entmischungsdynamik" nach und die großvolumigeren, schweren Teile sinken wieder zurück. Hat sich allerdings  eine Schneeplatte gebildet bleibt sie, trotz des höheren Gewichts, durch die große Auflagefläche an der Oberfläche.
Gerät ein Skifahrer/Snowboarder in eine Lawine, passiert das Gleiche. Er wird durch den Entmischungseffekt nach oben gedrückt. Dort bricht die Auftriebsdynamik weg und er sinkt sofort wieder in die Schneemassen zurück. Es fehlt ihm die notwendige Auflagefläche, die seine Volumendichte gegenüber der Dichte des Lawinenschnees ausgleicht.
Die beiden seitlichen ABS-Airbags verschaffen dem Lawinenopfer, zusammen mit seinem zwischen den Airbags liegendem Körper, diese erforderliche Auflagefläche, die ein Zurücksinken verhindert. Das bloße Volumen eines Airbags ist in einer Lawine nicht das entscheidende Kriterium um an der Oberfläche zu bleiben. Es kommt darauf an, welche zusätzliche Auflagefläche wird durch das Volumen erzeugt und wird der Körper des Lawinenopfers durch die Positionierung des/der Airbag(s) so mit eingebunden, dass er zur Auflageerweiterung beiträgt.

2. Kopfairbag oder Doppelairbag - was sind die Wirkungsunterschiede?

Den so genannten Kopf Airbags, die den Oberkörper und den Kopf umschließen, liegen zwei Überlegungen zu Grunde:

Kopf und Oberkörper sollen, wie bei einer ohnmachtsicheren Schwimmweste aus den Schneemassen herausgehoben werden, Kopf und Nacken sollen beim Absturz mit der Lawine geschützt werden.

Beide Überlegungen haben einen grundlegend falschen Ansatz:

Die Lawine ist keine liquide Masse, sie besteht aus Schneekristallen, ist Granulat. Um im Zuge des Entmischungsprozesses an der Oberfläche zu bleiben, zählt nur die erzeugte zusätzliche Auflagefläche, um die deutlich höhere Massedichte des Menschen gegenüber der wesentlich geringeren Massedichte des Lawinenschnees auszugleichen.

Die erzeugte Auflagefläche aller Kopfairbags ist signifikant geringer als die der Doppelairbags. Die Anbringung um den Oberkörper zwingt das Lawinenopfer in eine vertikaler Position, wodurch der Rumpf des Lawinenopfers kaum als Auflagefläche zur Verfügung steht. Vor allem aber befördert eine vertikale Position in den Schneemassen den äußerst negativen Ankereffekt. Bleibt man hängen, kann man im Auslaufbereich der Lawine nicht mehr mitfließen, ist die Gefahr verschüttet zu werden groß,  trotz des aufgeblasenen Airbags.

Dagegen erzeugen die seitlich angebrachten Doppelairbags eine wirkungsintensivere Auflagefläche und befördern eine horizontale Lage, die den Ankereffekt entscheidend reduziert.

Sturzverletzungen am Oberkörper oder im Nackenbereich sind eher selten. Dass Kopfairbags hier eine Schutzwirkung bieten, hat sich in der Praxis nicht grundsätzlich erwiesen. Ein Helm und Rückenprotektoren bieten deutlich wirkungsvolleren Schutz. Bei Airbags die den Kopf umschließen besteht zudem die Gefahr, dass sich zwischen Kopf und Airbag ein Schneekeil bildet, der für den Nackenbereich des Lawinenopfers gefährlich werden kann. Deshalb ist der Kopfbereich zwischen den beiden ABS-Airbags frei, Lawinenschnee kann abfließen.

3. Können die Doppelairbags auch Sturzverletzungen verhindern?

Ziel des ABS Twinbags ist es, Turbulenzen zu reduzieren um dadurch schwere Absturzverletzungen zu verhindern. In der Praxis gab es bei rund 300 registrierten Praxisfällen keine schweren Sturzverletzungen weder im Kopf-, Nacken- oder Rückenbereich (Quelle: SLF, dokumentierte Lawinenunfälle mit ABS Airbag, August 2010).

4. Bei leichtem Pulverschnee mag der ABS ja funktionieren, aber hat man auch bei schwerem Schnee eine Chance?

Das Gegenteil ist der Fall. Je schwerer der Schnee, umso größer seine Verdichtung und umso geringer kann die Auflagefläche sein, die das Zurücksinken verhindert. Ein typischer nasser Frühjahrsschnee hat eine Dichte von circa 600 Gramm pro Volumenliter. Eine Lockerschneelawine dagegen nur eine Dichte von 300-400 Gramm pro Volumenliter.

5. Was ist, wenn ich im Tal oder am Ende eines Hanges von der Lawine erfasst werde?

Wenn sich der Skifahrer bereits im Talgrund befindet und die Lawine in einem Dachlawineneffekt auf ihn herabstürzt, sind die Überlebenschancen auch mit einem Lawinenairbag sehr gering. Man wird dann regelrecht von den Schneemassen erschlagen und zugeschüttet. Auch wenn man noch 30 oder 40 Meter bis zum Talgrund hat und die Lawine kommt aus 200 bis 300 Metern Höhe angerauscht, sind die Überlebenschancen ohne Airbag gering, mit Airbag nur dann etwas größer, wenn die Lawine über den Talgrund auslaufen kann und das Lawinenopfer mitreißt.

Solche Situationen sind aber die Ausnahme. Die meisten Lawinenopfer lösen das Schneebrett selbst aus und geraten dadurch ziemlich am Anfang in den Lawinenfluss.

6. Wie sieht es bei einer Nachlawine aus?

Richtige Nachlawinen sind eher die Ausnahme. Was aber bei den meisten Lawinen passiert, in die Skifahrer oder Snowboarder involviert sind, ist das Nachfließen von Lawinenschnee. Fast immer stürzen die Lawinenopfer mit Airbag im vorderen Bereich der Lawine zu Tal. Das hängt einerseits damit zusammen, dass sie die Lawine meist selbst auslösen, zum anderen ist die Fließgeschwindigkeit in den oberen Schichten der Lawine größer als über Grund. Läuft die Lawine aus, kommt das vorne schwimmende Lawinenopfer mit Airbag mit den ersten Schneeablagerungen zum Stehen. Das Lawinenopfer mit einem ABS TwinBag liegt aufgrund der seitlichen Anbringung der Airbags tendenziell eher flach auf der Schneeoberfläche. Nachfließender Lawinenschnee kann es mit jeder Ablagerung weiter nach vorne schieben und in den meisten Fällen kann es sich selbst sehr schnell aus den Schneemassen befreien.

7. Was bedeuten Vario Base Unit, Powder Base Unit und ABS Zip-On Prinzip?

Die sogenannte Vario Base Unit oder Powder Base Unit bezeichnet jeweils die Rückenplatte inkl. Tragekonstruktion mit dem integrierten, kompletten ABS-TwinBag-System. Damit können Sie ins Gelände gehen, das ist „Motor und Chassis“. Die „Karosserie“, alle Packsäcke, können Sie dazu auswählen und wechselweise anzippen. Die Packvolumen reichen dabei von 8 Liter bis 50 Liter, jeweils in verschiedenen Farben und unterschiedlicher Ausstattung. Die Vario Zip-Ons passen auf die Vario Base Unit. Die Powder Zip-Ons passen auf die Powder Base Unit. Die Vorteile des Zip-On Prinzips mit dem Wechsel-Systems haben sich in der Praxis bewährt.

Sie können das Packvolumen maßgerecht zu Ihrer jeweiligen Aktion auswählen und jederzeit wechseln.

Die Packsäcke (Zip-Ons) unterliegen durch das Skitragen etc. einem zeitlichen Verschleiß. In einem solchen Fall muss nur der Packsack ausgewechselt werden, nicht die Trageeinheit mit dem ABS System.

8. Passen aktuelle Zip-ons (Packsäcke) auch auf ABS Base Units älterer Bauart?

Das ist gewährleistet. Die Reißverschlüsse haben immer dieselben Fertigungsdaten, wodurch ein aktueller Zip-on problemlos an eine 5 Jahre alte Base Unit angezippt werden kann. Jeder Vario Zip-on ist mit jeder Vario Base Unit kompatibel, jeder Powder Zip-on mit jeder Powder Base Unit.

9. Passen Zip-Ons (Packsäcke) anderer Hersteller auch auf die Base Units ?

Ja, sofern sie mit dem Logo "ABS compatible" versehen sind. Eine Differenzierung gibt es nur für Vario und Powder Base Units.

10. Ist der zusätzliche Schrittgurt unbedingt erforderlich?

Er ist vom TÜV und in der Gebrauchsanweisung vorgeschrieben. Wenn Sie den Hüftgurt des Rucksacks nicht fest zugezogen haben, könnte es in der Lawine passieren, dass Ihnen der Rucksack über den Kopf gezogen wird. Der zusätzliche Schrittgurt kann dies verhindern. Ein wirklich fest zugezogener Hüftgurt und ein geschlossener Brustgurt sind zudem unerlässlich.

11. ABS im Flugzeug - Heliskifahren

Seit 01.01.2003 kann jeder ABS-Rucksack als Passagiergepäck eingecheckt werden. Mit dem Beschluss IATA - DGR. Tab. 2.3.A wird die Mitnahme geregelt. Bei der Buchung, spätestens rechtzeitig vor dem Abflug, solltest Du aber den ABS-Rucksack gesondert anmelden, damit Du keine Schwierigkeiten beim Durchleuchten des Gepäcks bekommst. Den entsprechenden Abschnitt aus den IATA-Bestimmungen und eine Empfehlung wie Du Deinen ABS-Rucksack anmelden und wie Du beim Einchecken vorgehen solltest findest Du unter ABS im Flugzeug . Beim ABS TwinBag sollte die Patrone eingeschraubt sein, der Auslösegriff aber unbedingt getrennt in der Gürteltasche aufbewahrt werden. Bei den Heliskibetreibern in Europa, Asien, Nord- und Südamerika wird die Mitnahme und Verwendung von Lawinenairbags noch unterschiedlich gehandhabt. Allerdings erkennen immer mehr Betriebe die Wichtigkeit und Notwendigkeit den Lawienairbag auch in ihrem Bereich einzusetzen, bzw. zuzulassen. Alle nationalen Fachverbände empfehlen die Verwendung von Lawinenairbags beim Heliskifahren. Unter ABS Partner findest Du eine Übersicht der Heliskibetriebe, die mit ABS kooperieren.

Speziallfall Nordamerika: Bei Reisen über und in die USA kann es zu Schwierigkeiten mit der Einfuhr von Patrone und Griff kommen. Hier empfehlen wir mit dem ABS Rucksack ohne Auslöseinheit zu fliegen und Patrone inkl. Griff bei einem Händler vor Ort zu mieten. Auf Anfrage versenden wir entsprechende Bezugsverzeichnisse.

12. Muss der ABS gewartet werden? Wenn ja in welchen Zeiträumen?

Der ABS ist ein Rettungsgerät, das im Ernstfall über Leben oder Tod entscheiden kann. Der Hersteller empfiehlt alle drei Jahre das Gerät zu einem Generalcheck einzusenden. Bitte verwende hierzu das Produktservice-Formular. ABS empfiehlt auch vor jeder Saison eine Trainingsauslösung mit einer gefüllten Patrone vorzunehmen. Dabei ist der Auslösevorgang zu beobachten, die Dichtigkeit der Airbags zu kontrollieren und der Allgemeinzustand von Gerät und Rucksack nachzusehen. Die Wartung durch ABS beinhaltet den Funktionstest, das Auswechseln von Dichtungen und die Kontrolle des Allgemeinzustandes. ABS erstellt ein Serviceprotokoll.

ABS P.RIDE

1. Was unterscheidet das Modell P.RIDE vom Modell SOLID und von anderen Lawinenairbags?

Mit der Modellreihe P.RIDE schafft ABS die Grundlage, neue technische Möglichkeiten für die Funktion und Wirkungsweise bei Lawinenairbags einzusetzen. Der Fokus ist zunächst auf drei Bereiche konzentriert:
  1. Die Sicherstellung, dass ein Lawinenopfer seinen Airbag in einer Lawinensituation rechtzeitig ausgelöst zur Verfügung hat. Bisher ist das jedem 5. Airbagnutzer nicht möglich.
    => Also integrierte Funkauslösung zur gegenseitigen Aktivierung von gleichgeschalteten Partnern.
  2. Eine innovative Airbagarchitektur für eine größtmögliche Auflagefläche bei gleichzeitiger Material- und Volumenreduzierung.
    => Also erhöhte Funktion in der Lawine zur optimierten Verschüttungsverhinderung im besonders gefährdeten Auslaufbereich.
  3. Eine Software, die als Basis für weitere sinnvolle Upgrades in allen P.RIDE Modellen zur Verfügung steht.

2. Ist die Handhabung kompliziert?

Nein, wir haben alle Funktionen auf drei Aktionen reduziert:

  1. Auslösegriff aufklappen
    Automatischer Systemcheck mit LED Anzeige zeigt Einsatzbereitschaft an.
  2. Funktionstaste drücken
    Automatische Gruppenbildung mit LED Anzeige und Einzelfahrermodus innerhalb der Gruppe mit LED Anzeige.
  3. Auslösegriff schließen
    System schaltet ab, LED erlischt.
    Die Gruppenbildung bleibt erhalten.
    Bei gleichzeitigem Drücken der Funktionstaste wird die Gruppenbildung gelöscht.

3. Woher weiß ich, dass mein Airbag einsatzbereit ist?

Sobald der Auslösegriff aufgeklappt wird, führt das neue P.RIDE System einen automatischen Systemcheck durch. Dabei werden auch die Akkuleistung und der richtige Sitz des Carbon Inflators überprüft. Ist das System funktionstüchtig und einsatzbereit blinkt eine grüne LED.

4. Wie funktioniert die Partnergruppierung?

Um den Airbag eines Kameraden jederzeit auslösen zu können, bilden zwei oder mehr Wintersportler eine Gruppe. Der Gruppenmodus wird automatisch aktiviert, wenn die einzelnen Mitglieder in einem Umkreis von maximal zehn Metern zusammenstehen, gleichzeitig ihren Auslösegriff aufklappen und nach Aufleuchten des grünen LED-lichts auf die Funktionstaste drücken. Ein blaues LED-Licht, das zusammen mit dem grünen LED-Licht alle 3 Sekunden blinkt zeigt an, dass die Gruppe gebildet ist und man selbst in die Gruppe aufgenommen ist.
Jedes Gruppenmitglied kann nun den eigenen sowie die Airbags aller anderen per Funk auslösen – ohne komplizierte Programmierung.

Die gebildete Partnergruppierung bleibt solange bestehen, bis sie aktiv beendet wird (siehe Gebrauchsanweisung). Man kann also jederzeit den Auslösegriff schließen - z.B. wenn man in einen Lift steigt - und ihn anschließend wieder öffnen. Das System sucht sich seine Gruppe wieder selbstständig. Nach ca. 10 Sekunden blinken die grüne und die blaue LED wieder gleichzeitig. Die Systeme sind wieder gekoppelt.

Durch Schließen des Auslösegriffs und erneutes Drücken der Funktionstaste verlässt man die Gruppe wieder. In der Off-Position wird der Auslösegriff einfach im Schultergurt verstaut.

5. Wie viele Personen können in einer Gruppe verbunden werden?

Eine Gruppe kann bis zu 15 Fahrer umfassen. Aus Sicherheitsaspekten abseits der gesicherten Pisten sollte diese Größe auch nicht überschritten werden.

6. Kann ich auch den Airbag eines einzelnen Fahrers auslösen, ohne die ganze Gruppe zu involvieren?

Wenn Sie sich gruppiert haben, dann aber sensible Passagen einzeln befahren wollen, drückt der jeweilige Einzelfahrer den Funktionsknopf und er ist im Einzelfahrermodus. Löst er jetzt aus, öffnet sich nur sein Airbag. Er kann aber auch gezielt von allen Gruppenmitgliedern ausgelöst werden, ohne dass die Airbags der Gruppe mit auslösen (siehe Gebrauchsanweisung).

7. Wie ist die Funkreichweite, welche Frequenz wird benutzt?

Die Funkverbindung reicht bis zu 300 Meter, der Sichtkontakt muss aber gewährleistet sein. Das Funksignal wird mittels einer Repeaterfunktion von Griff zu Griff weitergeleitet. Dadurch sind in der Regel die Gruppenmitglieder immer erreichbar, auch wenn optische Hindernisse den direkten Sichtkontakt verhindern. Eine Gruppe kann also auch weiter auseinander stehen und trotzdem ausgelöst werden. Das System sendet für Europa auf der Frequenz 868 MHZ. Andere internationale Frequenzen sind integriert und können von ABS freigeschaltet werden.

8. Wie wird das System mit Strom versorgt?

P.RIDE wird mit einem Akku betrieben, der dem neuesten Stand der Technik entspricht: Eine Ladung hält auch bei niedrigen Temperaturen 30 Skitage mit jeweils acht Stunden Bereitschaft. Der Akku kann aber jederzeit einfach und schnell über ein eingebautes USB-Kabel aufgeladen werden. Er hat keinen Memory-Effekt, daher sind tägliche Aufladungen möglich und durchaus sinnvoll.  Entscheidend ist, dass die Batterie nicht wie bei anderen Systemen den Airbag aufbläst. Die Batterie erzeugt bei P.RIDE nur den Zündstrom und ermöglicht den Systemcheck und die Abfrage des Systemstatus über LED. Dadurch wird nur minimal Strom verbraucht.

9. Wenn die Batterie vollständig leer ist, kann dann noch manuell ausgelöst werden?

Nein, bevor dies eintritt, schaltet das grüne LED-Licht auf schnelles Blinken um. Dann wäre noch eine Auslösung möglich. Sind alle LED bei aufgeklapptem Auslösegriff erloschen ist keine Auslösung mehr möglich.

10. Kann ich die Gruppen- und Auslösefunktion testen?

Alle Funktionen können ohne direktes Auslösen simuliert werden. Siehe dazu die Hinweise in der Gebrauchsanweisung.

11. Wie kann ich erkennen, ob der Inflator bereits ausgelöst wurde, also leer ist?

Optisch am Inflator selbst nicht. Zur Kontrolle den Inflator in die Anstecheinheit einschieben und den Auslösegriff aufklappen. Wenn die LED nicht grün blinkt sondern ein rotes Dauerlicht kommt, ist der Inflator nicht einsatzfähig. Ein entleerter Inflator ist um ca. 60g leichter als die Gewichtsangabe auf dem Inflator.

12. Was ist bei den TwinBags von P.RIDE neu?

Die beiden P.RIDE Airbags sind durch eine neue 3D-Webtechnik so gestaltet, dass sie 30 Prozent mehr effektive Fläche als die Vorgänger-Modelle besitzen und dadurch mit dem Körper eine noch größere Auflagefläche bilden. Im Falle eines Lawinenabgangs wird die Person durch die seitliche Anbringung der Airbags in eine vorteilhaftere horizontale Position gebracht, die den Ankereffekt vermindert, das Verletzungsrisiko reduziert und die Wahrscheinlichkeit, an der Oberfläche zu bleiben, zusätzlich erhöht. Die P.RIDE TwinBags sind so an der Wabenrückenplatte angebracht, dass sie auch bei einem leeren Packsack nicht nach hinten wegklappen, sondern seitlich stabil am Rucksack abstehen, um eine größtmögliche Fläche auf der Lawine zu bilden.

13. Passen alle vario / Solid Zip-Ons auch auf die P.RIDE Base Unit?

Die P.RIDE Base Unit ist mit allen SOLID Zip-ons und den Zip-ons von autorisierten Partnerherstellern kompatibel.

14. Kann der Griff auch für Linkshänder genutzt werden?

Der Griff ist höhenverstellbar und kann für Linkshänder auch am rechten Schultergurt angebracht werden. Siehe Gebrauchsanweisung.

15. Was ist auszutauschen, wenn das System ausgelöst wurde?

Nur der Inflator. Wie bisher, den entleerten Inflator komplett mit Aufsatz beim Fachhandel gegen einen gefüllten umtauschen oder direkt beim ABS-Service, Stefanusstr. 6, 82166 Gräfelfing, Tel.: +49-(0)89-89878924. Für das Auswechseln siehe Gebrauchsanweisung.

16. Hat mein Partner keinen ABS P.RIDE kann ich die Partnerauslösung mit ihm nicht nutzen. Was bringt dann ein Umstieg auf das P.RIDE System?

Die Partnerauslösung ist nur ein aktuelles Tool des P.RIDE Systems. Die Funktionsüberprüfung mit optischer Anzeige der Einsatzbereitschaft, die neue Airbagarchitektur mit 30 % höherer Wirkungsfläche, die 3D Fertigung der Airbags ohne Nähte sind weitere Innovationen.
Vor allem ist es die installierte Software, die so angelegt ist, dass ohne materiellen Aufwand weitere Tools, z.B. Apps oder Funktionen, wie das Lösen des Sportgerätes (Ski- oder Snowboard) zusätzlich installiert werden können.

ABS Solid

1. Wird die SOLID Modellreihe durch die P.RIDE Modelle ersetzt?

Das ist nicht geplant. Die SOLID Modelle haben sich tausendfach bewährt. Wer meist alleine unterwegs ist oder mit Partnern die keinen Lawinenairbag haben, ist auch mit den SOLID Modellen gut ausgerüstet. Allerdings, die P.RIDE Modelle bieten nicht nur die gegenseitige Partnerauslösung. Es ist vor allem die Software, die weitere, zukünftige Innovationen durch einfache Upgrades integrieren kann.



2. Was ist der Vorteil des abnehmbaren Auslösegriffs?

Dass keine Auslösung möglich ist, wenn der Griff nicht vorschriftsmäßig angedockt ist. Das vermeidet unberechtigte oder unbeabsichtigte Auslösungen.

3. Passen die Zip-Ons der Solid Modellreihe auch auf die Base Unit der P.RIDE Modelle?

Ja, die Reißverschlüsse sind kompatibel. Dies trifft auch für ABS zertifizierte (ABS-compatibel) Zipon von Partnerfirmen zu.

4. Kann der Auslösegriff für Linkshänder auch rechts angebracht werden?

Ja. Linkshänder können einen links angebrachten Auslösegriff nur sehr schwer erreichen und die Reflexe gehen ins Leere. Bei allen ABS Base Units (Vario und Powder) kann man die Auslösevorrichtung von links nach rechts verlegen. Dazu muss nur die Griffplatte ausgetauscht werden. Erkundige Dich bei Deinem ABS Händler nach einer Linkshänder-Griffplatte

5. Gibt es mit dem Auslösegriff beim Andocken an den Druckschlauch oder bei der Auslösung Vereisungsprobleme?

Nein - sofern Sie nicht vorsätzlich eine Vereisung herbeiführen. Sie sollen deshalb darauf achten, dass die Klettverschlüsse den Adapteranschluss am Druckschlauch gut schützen, egal ob der Auslösegriff angedockt ist oder nicht. Wichtig ist auch, dass Sie den Auslösegriff selbst sorgsam behandeln und jede Verschmutzung des Stiftes, bzw. der Öffnung des Stiftes vermeiden. Kommt es zu einer Verschmutzung keinesfalls selbst eine Reinigung versuchen, sondern den Griff umtauschen. Sie könnten eine Auslösung provozieren, bei der Verletzungen dann nicht ausgeschlossen wären. Beim Umtausch wird lediglich der Wiederbefüllungspreis berechnet. Beachten Sie auch unbedingt, dass der Auslösegriff nicht angedockt werden darf, ohne dass eine geladene Patrone eingeschraubt ist. Wenn Sie versehentlich ohne Patrone auslösen, könnte das Anstechsystem beschädigt werden, was einen Ausfall des gesamten Systems zur Folge haben kann. Passiert es Ihnen trotzdem unbedingt den ABS-Rucksack zur Überprüfung einsenden. Hier findest Du weitere Informationen

6. Wie kann ich feststellen, ob die Patrone oder der Auslösegriff gefüllt ist?

Bei der Patrone zunächst optisch. Dazu die Schutzkappe abschrauben und das Dichtplättchen kontrollieren. Wenn die Patrone angestochen ist, kann man dies deutlich erkennen. Grundsätzlich kann aber auch die Möglichkeit einer Undichtigkeit der Patrone nicht völlig ausgeschlossen werden. Die Patrone steht unter sehr hohem Druck. Ein Haarriss, ein Defekt am Verschlussplättchen, am Gewinde, etc. könnte zu einem Leck und damit zu einem Druckverlust führen. Damit wäre das System nicht mehr funktionsfähig. Es ist deshalb unbedingt erforderlich die Patrone regelmäßig vor einem Einsatz zu kontrollieren. Man kann das nur durch Gewichtsvergleich. Auf jeder Patrone ist das Gesamtgewicht ohne Kappe angegeben. Durch Nachwiegen kann diese Kontrolle sehr leicht vorgenommen werden. Bei einer Abweichung von mehr als 5 Gramm darf eine Patrone nicht eingesetzt werden. Sie erhalten von ABS in einem solchen Fall kostenlosen Ersatz.

Am Stift des Auslösegriffs darf keine rote Banderole sichtbar sein. Diese wird immer dann sichtbar, wenn der Griff ausgelöst wurde. In diesem Fall muss der Griff bei einem ABS Händler ausgetauscht werden. Die Haltbarkeitsdauer des Griffes beträgt drei Jahre und wird seitlich auf einer roten Kappe angezeigt. Im Mai des dort angezeigten Jahres läuft der Griff ab und muss ausgetauscht werden.

7. Kann die Patrone immer eingeschraubt bleiben?

Ja. Das kann man so handhaben. Sie sollten die Patrone nur in regelmäßigen Abständen nachwiegen, um sich von der kompletten Füllung zu überzeugen. Am besten machen Sie das vor jedem Einsatz. Sie können die Patrone jederzeit aus- und einschrauben, ohne irgendeinen Vorspannmechanismus zu aktivieren, wie das bei den manuellen Bowdenzug-Auslösungen erforderlich ist.

8. Ist es ratsam eine zweite Patrone mit Auslösegriff mitzunehmen?

Ja. Sie sollten im Ernstfall mit dem Auslösen nicht erst warten, bis Sie von der Lawine mitgerissen werden, sondern bereits dann Ihren Auslösegriff ziehen, wenn Sie den Verdacht haben, Sie könnten ein Schneebrett abgetreten haben. Wenn sich daraus dann keine Lawine entwickelt, umso besser. Sie haben aber die optimale Vorsorge getroffen und in diesem Falle nur eine Patronenfüllung umsonst verschossen. Um das Gerät wieder einsatzbereit zu bekommen, benötigen Sie dann eben eine zweite Patrone mit Auslösegriff. Patrone und Auslösegriff sind eine Einheit, ohne geladenen Auslösegriff können Sie die Patrone nicht zünden und ein geladener Auslösegriff ohne gefüllte Patrone kann die Airbags nicht füllen.

9. Wie kann ich ungewollten Auslösungen vorbeugen?

Indem Sie den Auslösegriff nur dann an das System andocken, wenn Sie ins Gelände gehen. Wir empfehlen ausdrücklich den Auslösegriff immer abzunehmen und in der Tasche am Hüftgurt aufzubewahren, wenn Sie nicht im Gelände sind. Außerdem können Sie den angedockten Griff mit dem roten Klettband zusätzlich sichern.

10. Die Patronen und Auslösegriffe sind wieder befüllbar. Kann man die Patronen bei den Händlern von Campinggas bekommen?

Die Patronen und Auslösegriffe können nur vom Hersteller wiederbefüllt werden. Austauschpatronen und Griffe gibt es beim ABS Fachhändler. Dies gilt auch für das Ausland.

11. Was gibt es zur Carbonpatrone zu sagen?

Mit der Carbonpatrone hat ABS das Qualitätsniveau für Lawinenairbags deutlich erhöht. Rund ¼ Kilo beträgt die Gewichtseinsparung gegenüber der Stahlpatrone, bei gleichzeitig deutlich höheren Berstwerten.

12. Gibt es ein Verfallsdatum für die Auslöseeinheiten?

Ja, sowohl für die Patrone als auch für die Auslösegriffe. Das Verfallsdatum für die Patronen ist die Anzahl der Wiederbefüllungen. Die maximale Zahl der Wiederbefüllung sind 20 Intervalle. Dies wird automatisch bei der Wiederbefüllung registriert. Wenn Sie eine Patrone zur Wiederbefüllung einreichen, bei der das Maximum erreicht ist, wird sie einbehalten und Sie erhalten kostenfrei und automatisch eine Patrone, bei der das Maximum noch nicht erreicht ist.

Der Auslösegriff sollte mindestens alle drei Jahre ausgelöst werden ansonsten muss er ausgetauscht werden. Das Verfallsdatum befindet sich auf einem roten Plättchen seitlich am Griff. Der Griff ist mindestens haltbar bis Mai des angezeigten Jahres.

13. Können ABS Patronen – Stahl oder Carbon – auch in anderen Lawinenairbag-Systemen eingesetzt werden?

Nein. Der Verschluss aller ABS-Patronen ist ausschließlich auf das ABS-Füllsystem abgestimmt. ABS-Patronen können nur in ABS-Füllsystemen störungsfrei geöffnet werden. Der TÜV als zertifizierende Stelle weist explizit darauf hin, dass ABS Patronen ausschließlich für ABS Füllsysteme verwendet werden dürfen.

 

WEITERE FRAGEN?

Dann schreib uns einfach an service@abs-airbag.com