Daniel Buss
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Ein Lawinenairbag rettet zwei Leben

Instabile Schneeverhältnisse, schlechtes Wetter und eine  Fehleinschätzung kosteten Daniel Buss und seiner schwedischen Begleiterin Stina Slettenmark am 6. Februar 2010 am Stangenjoch in Tirol/Österreich fast das Leben. Die beiden Freizeitsportler lösten eine Lawine aus, als sie einen Hang traversierten.

„Mich hat es gleich umgerissen und ein Entkommen war unmöglich. Da habe ich sofort meinen  ABS-Lawinenairbag gezogen.“, erzählt der heute 37-jährige Daniel. Als die Lawine schließlich zum Stillstand kommt, ist Daniel bis zur Brust im Schnee eingegraben. Von seiner Begleiterin fehlt jede Spur.

Daniel beginnt, zunächst mit den Händen, dann mit seiner Lawinenschaufel seinen Unterkörper auszugraben.  Als er sein zweites Bein befreit, entdeckt er einen Ski seiner Begleiterin Stina. Sie trug keinen Lawinenairbag und war eineinhalb Meter tief  unter den Schneemassen begraben.  Es gelingt ihm recht schnell seine Begleiterin auszugraben. Stina ist bereits ohnmächtig, kommt aber bald wieder zu Bewusstsein und ist bis auf ein schmerzendes Bein in gutem Zustand. Die Salzburger Bergrettung bringt die beiden schließlich sicher wieder ins Tal.

Daniel: „Ich bin mir sicher, dass mein ABS-Rucksack uns beiden das Leben gerettet hat. Die Airbags haben mich an der Oberfläche gehalten und nur so konnte ich Stina befreien.“

Zur Person

Daniel Buss ist ein begeisterter Freerider und Skitourengeher aus München/Deutschland.

Seine Leidenschaft für die Berge und den Sport hat ihn rund um den Globus getrieben. Am häufigsten ist er aber in seinem Hausgebiet in den Kitzbüheler Alpen anzutreffen.

Zu seinen schönsten Erlebnissen und Touren zählen die Besteigungen des Alpamayo und des Artesonraju in der Cordillera Blanca (Peru), Freeriden im Rahmen von Tailgate Alaska 2013 (Chugach Mountains) und die jährliche Freeridewoche mit seinen Freunden.

Durch seinen Lawinenunfall kam er in Kontakt mit ABS, wo er heute als Head of International Sales arbeitet.